Eine gelungene Raumgestaltung setzt die verfügbaren Mittel effizient ein, berücksichtigt ökologische Aspekte und greift entsprechend vorsichtig in die bestehende Substanz ein.
Beim Modellieren eines Raumes ist die Balance zwischen Nutzungsprofil und dem Zusammenspiel von Proportionen, Licht, Farbgebung, Möblierung, und der Raumabfolge für eine gelungene Raumgestaltung ausschlaggebend.
Räume sind gewöhnlich durch Begrenzungen definiert, also durch Decken, Wände, Böden. Die Herausforderung an den Gestalter ist, sie zu respektieren, zu betonen, zu verwischen, zu verschieben oder gar aufzulösen. Das muss keineswegs mit Hammer und Pickel passieren—was ja nötig sein kann—meistens ist der Eingriff per Farbkonzept völlig ausreichend.
Mit den richtigen Akzenten werden Räume grösser, oder wärmer, diskreter, stiller. Störende Elemente können diskret in den Hintergrund komplimentiert, andere in den Mittelpunkt geholt werden.
Mit den richtigen Materialien kann Raum wirkungsmächtig Qualitäten entfalten. Raumklima, Luftqualität, Akustik, Tiefenstaffelung, Licht- und Farbwirkung: Die meisten Aspekte unserer Raumwahrnehmung sind von den Oberflächen definiert.
Das Ausbalancieren eines Raumes geschieht häufig „nur“ über die Farbgebung. Die Qualität der verwendeten Materialien spielt dabei eine grössere Rolle, als gemeinhin angenommen wird.
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