Sumpfkalk

In Wasser gelöschter und gelagerter, zuvor gebrannter KalkBranntkalk wird in Wasser „gelöscht“: Das Wasser wird unter grosser Wärmeentwicklung in die molekular-Struktur des Brannt-Kalks eingebunden, CO2 wird abgegeben, und wird zum Sumpfkalk. Dieser ist eine „teigig / yoghurtartige“ Suspension. Durch eine lange Einsumpfzeit (Lagerung unter Wasser) wird das vollständige Löschen aller Calciumoxide sichergestellt. Das Einsupfen dauert lange, nach frühestens 6 Monaten ist das Material verwendbar, die beste Qualität wird nach 3 Jahren erreicht. Nach 5 Jahren Lagerzeit ist keine weitere Qualitätsverbesserung mehr feststellbar.

Solange Sumpfkalk frostsicher im Wasser lagert, bleibt das Material erhalten.

Sumpfkalk härtet durch Carbonatisierung, das eingebundene Wassermolekül wird abgegeben und durch CO2 ersetzt. Dieser Prozess darf nicht zu schnell vonstatten gehen.

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